Über uns

Der gemeinnützige Verein KULTURKÜCHE ist aus einem losen Netzwerk von Lebensmittelproduzenten_innen, Gastronom_innen, Pädagogen_innen, Wissenschaftler_innen und Kulturschaffenden mit ganz unterschiedlichen Hintergründen hervorgegangen. Was alle miteinander eint, ist ein ausgesprochenes Interesse an Kultur und Kulinarik.

Nach mehreren Gastspielen im Jahr 2014 und 2015, wie etwa bei der jazzahead! oder im City 46, und selbstorganisierten Veranstaltungen wie dem Lucie Lichterfest, hat die KULTURKÜCHE im Sommer 2015 eine feste Bleibe bezogen: Das ehemalige Restaurant der Weserburg. Hier ist ein Raum entstanden, der sowohl Kulturschaffenden als auch Produzenten_innen Platz für künstlerische und kulinarische Kreativität bietet.

Die KULTURKÜCHE steht für einen Raum, der so dynamisch und unterschiedlich ist wie seine Nutzer. Neben einer gewerblichen Küche für Kleinstproduzenten bietet die KULTURKÜCHE einen Raum für kulturelle Veranstaltungen rund um die Lebensmittelproduktion und den Genuss. Pop-Up Bars, Cafes und Restaurants haben hier ein Programm. Tastings, Kochkurse und Events zur Vernetzung einer Gemeinschaft rund um die Lebensmittelproduktion finden hier ihren Platz.

Dabei steht auch die persönliche Weiterbildung und Entwicklung der Mitglieder der KULTURKÜCHE im Vordergrund. Durch das praktische Erwerben von Fähigkeiten rund um das Eventmanagement und eine Atmosphäre, die eine individuelle und freie Entwicklung fördern, bietet die KULTURKÜCHE einen einzigartigen Sozialraum in Bremen. In diesem Raum wird ein kultureller und Bildungs- Mehrwert geschaffen werden.

Dieser Mehrwert wird durch Struktur, Netzwerk und Veranstaltungen erreicht, welche in der KULTURKÜCHE geschaffen wurden. Im Unterschied zu anderen Kulturstätten möchten wir nicht zwischen Akteuren und Publikum oder zwischen Konsumenten und Produzenten unterscheiden. Wir wollen einen Ort bieten, an dem akustische, optische, haptische und gustatorische Eindrücke künstlerisch gebündelt und als ganzheitliches Werk präsentiert werden können. Das bedeutet auch, dass JEDER gleichzeitig Teil des Gesamtwerkes ist. Darüber hinaus möchten wir die Erkenntnisse und Erfahrungen zusammen mit wissenschaftlichen Partnern dokumentieren und auswerten, um so neue Arten der Kulturförderung zu entwickeln.